Ich, der Wiesenklee, bringe Dir Glück!

Mutter Erde schenkt uns immer wieder Zeichen, die uns Freude geben und uns zum Glücklichsein ermutigen. Wir kennen sie schon seit unserer Kindheit. Eines davon ist der Wiesenklee.

Warst Du damals auch auf der Suche nach einem vierblättrigen Kleeblatt? Ich weiß nicht, ob ich jemals eines gefunden habe. Aber dafür habe ich für diesen Beitrag etwas anderes gefunden. Das Buch: „The complete book of the flower fairies“ von Cicely Mary Barker. Ein Lied für den Rotklee, für den Weißklee und eine super süße Zeichnung des dazugehörigen Feen-Kindes.

 

The song of the red clover fairyKlee Fee

The Fairy: O, what a great big bee
Has come to visit me!
He’s come to find my honey.
O, what a great big bee!
The Bee: O, what a great big Clover!
I’ll search it well, all over,
And gather all its honey.
O, what a great big Clover!

 

The song of the white clover fairy

I’m little White Clover, kind and clean;
Look at my threefold leaves so green;
Hark to the buzzing of hungry bees:
„Give us your honey, Clover, please!“
Yes, little bees, and welcome, too!
My honey is good, and meant for you!

Der Klee bringt uns Glück und Liebe.

Das Kleeblatt ist tatsächlich das häufigste verwendete Glückssymbol. Sein wunderschöner Anblick verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Himmel und Erde. Wir kennen alle die Heilige Dreifaltigkeit aus dem Christentum: „So wie die Blätter an einer Stelle entspringen und zusammen doch nur ein Blatt sind, so gehen von Gott drei Teile aus, untereinander gleichberechtigt, aber dennoch ein Ganzes bildend.“

In Irland ist der Klee zu einem Wahrzeichen geworden. Am 17. März wird jährlich weltweit der St. Patrick’s Day mit Umzügen von grün gekleideten Iren mit Kleesträußchen gefeiert.

Der Wiesenklee gleicht aus und nährt.

Da er die Gabe hat, den Boden zu verbessern, hat er eine große Bedeutung für die Landwirtschaft. Er ist ein Schmetterlingsblütler und lebt in Symbiose mit luftstickstoffbindenen Bodenbakterien. Und Tiere haben ihn zum Fressen gern – die fleißigen Hummeln und Bienen bestäuben die Kleeblüten unermüdlich.

Der Klee reinigt.

Die Heilkunde schätzt ihn und empfiehlt ihn bei Husten, zur Blutreinigung und ganz besonders bei Frauenleiden in den Wechseljahren.

Junge Blätter des Wiesenklees bereichern in kleinen Mengen Salate. Abgezupfte rote Blüten liebevoll über das Essen gestreut, erfreut das Auge auf jedem Gericht. Nasche mal die roten Blütenköpfchen, und Du weißt warum der Wiesenklee auch als Zuckerbrot, Honigblume oder Herrgottsbrot bekannt ist.

Auch wenn das Kleeblatt ein Zeichen des Glücks ist, das wahre Glücklichsein sitzt tief in unserem Herzen:

 

„Diejenigen, die dem Glück hinterherlaufen,
Werden niemals glücklich sein.
Glücklichsein ist etwas,
Welches von tief Innen
Zum Vorschein kommen muss.“
– Sri Chinmoy –

Ich wünsche Dir viel Glück,
Deine Tirtha

 

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Eine Begegnung mit Susanne Türtscher

Einige Wochen lange freute ich mich schon auf meine Reise in das Großwalsertal in Vorarlberg, Österreich. Endlich war der Zeitpunkt gekommen. Ich packte meine Sachen, brach in den frühen Morgenstunden auf und nutze die Fahrt um mich auf die kommenden wunderbaren Stunden einzustimmen.

Dort angekommen, kam Susanne Türtscher uns mit ihrem liebevollen Lächeln, freudestrahlender Energie und mit 2 kleinen Kräutersammelkörben entgegen. Zu siebt nahmen wir an einer Kräuterwanderung unter ihrer Leitung teil. Beim Zeigen und Erklären der vielen Pflanzen, leuchteten Susanne’s Augen voller Liebe und Weisheit. Ihr ganzheitliches Hintergrundwissen und Ihre tiefen Einblicke in die Pflanzenseelen führten uns in den Bann einer unglaublichen Welt.

Susanne Tuertscher

Am Ende der Wanderung bereitete Susanne uns noch eine Bowle aus den verschiedenen Kräuter- und Blütenauszügen zu. Sie bot uns ofenfrisches Brot an und wir durften von Ihrer selbstgemachten Kräuterbutter und einem frisch zubereiteten veganem Kräuterquark kosten. Welch‘ eine großzügige und herzliche Geste! Danke, liebe Susanne!

Ich durfte noch länger bleiben und es folgten Stunden der inneren Einkehr, tief erfüllenden Gesprächen und ein Eintauchen in Susanne’s Familienwelt.

Die Natur im Großwalsertal birgt einen unendlichen Reichtum. Die Kraft der Berge, die Stille der Bäume, die Freude der Artenvielfalt. Ungezwungener Weise durfte ich für diese Stunden einfach nur SEIN. Ich spürte, lauschte und füllte meine Gefäße mit dieser kraftvollen und tiefen Lebensenergie.

Susanne erzählte mir ein wenig aus Ihrem Leben. Ihr Blütenkranz unzähliger Erfahrungen verleiht Susanne eine unglaublich spirituelle Tiefe. Ihr Wesen leuchtet, Ihr Herz strahlt. Die Morgendämmerung ist Ihre heilige Zeit der Stille und Meditation. Aus dieser Quelle schöpft sie täglich und wird von ihr gelenkt und geführt. Sie lebt ganz nah in Verbindung mit Ihrer inneren Stimme. Welch‘ unglaublicher Segen!

Später durfte ich Susanne noch als Großmutter erleben. Die kleinen Enkelkinder ihrer 5 erwachsene Töchter lieben ihre Großmutter über alles! Kein Wunder, bei einer so einfühlsamen, beschützenden und in sich ruhenden Frau. Es ist so spürbar, wie die Stärke der Natur und die Gnade Gottes segnende Hände über diese besondere Familie hält.

Susanne Türtscher hat schon seit Ihrer Kindheit einen tiefen Zugang zur Natur und zu einer göttlichen Welt in sich. Sie hat Floristik gelernt und ist eine ganz besondere Kräuterpädagogin. Susanne stellt Räucherwerk aus heimischen Kräutern her und ist in Sachen Räuchern eine einfühlsame und tiefgründige Expertin. Ihre größte Aufgabe sieht sie in der Visionssuche. Susanne führt jährlich zahlreiche Sucher durch eine 10-Tages-Reise, um ihr Innerstes zu erkennen und ihr äußeres Wesen zu transformieren. Die zahlreichen Seminare finden in ihrem Seminarhaus „Die Mühle“ und draußen im Freien statt. Susanne wohnt im Biosphärenpark im Großwalsertal und bewirtschaftet dort behutsam mit Ihrer großen Familie Almen und Bergwiesen.

Letztes Jahr hat Susanne ein unglaublich schönes Buch über die Rauhnächte geschrieben. Das Buch erklärt den Zugang zu den Rauhnächten über Kräuter und Sternbilder und erklärt das richtige Räuchern zu dieser Zeit. Du kannst es gerne über uns erwerben.

Dies war schon mein 3. Zusammenkommen mit Susanne. Jedes mal schenkte sie mir eine tiefe Berührung mit mir selbst. Susanne, ich danke Dir dafür.

Wenn Du mal in Vorarlberg bist, dann empfehle ich Dir unbedingt einen Abstecher ins das Große Walsertal zu machen! Die Natur ist bezaubernd.

Und wenn Du Susanne kennenlernen willst, dann besuche doch einfach mal Ihrer Webseite: https://www.susanne-tuertscher.at

Immerzu auf der Suche nach meinem Weg,
Deine Tirtha

Buch v. Susanne Türtscher: Von den 12 Rauhnächten und dem 13. Mond

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Pappelpflaum, Tencel oder Merinowolle?

Koala auf Eukalyptus

Da sich seit einigen Monaten meine Daunendecke auflöst, bin ich auf der Suche nach einer möglichst biologisch umweltfreundlichen Bettdecken-Alternative.

Beim Durchsehen der verschiedenen Materialen, bin ich auf Merino- & Alpakawolle, Kamelflaum- oder Yakflaumhaar, Schafschurwolle, Wildseide (Tussah), Leinen, Hanf und Baumwolle gestoßen.

Als ich dann auch noch Angebote von Pappelpflaumdecken und Tencel-Lyocell-Decken sah, bin ich neugierig geworden. Wie können die unterschiedlichen Materialen meinen Schlaf beeinflussen?

Pflanzliche Rohstoffe sind ein bisschen kühler und meist waschbar. Tierische Fasern wärmen hervorragend und nehmen viel Feuchtigkeit auf.

Tencel bietet scheinbar alles: Es wird aus natürlichem Eukalyptusholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft industriell hergestellt. Es hat also in sich einen ökologisch geschlossenen Produktionskreislauf. Durch die Fibrillenstruktur der Faser entsteht eine erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme und dadurch ein sehr angenehmes, trockenes Schlafklima. Tencel ist also sehr atmungsaktiv, kühlt bei Wärme und wärmt bei Kälte. Einen großen Vorteil hat Tencel (auch Lyocell-Stoff genannt) für Allergiker. Durch den perfekten Feuchtigkeitstransport verhindert es das Ansiedeln von Hausstaubmilben. Es ist bei 60° C waschbar.

Meine Entscheidung ist also gefallen. Jetzt ist nur noch die Frage ob Sommer-, Winter- oder eine Ganzjahresdecke. Die Ganzjahresdecke besteht aus einem einzeln versteppten Deckenpaar. Das heißt, man schlägt damit 3 Fliegen mit einer Klappe :-).

Einen erholsamen Schlaf wünscht Dir
Deine Tirtha

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Wie süß ist der Atem der Blume

Wir laden Dich zu einem kleinen Musikerlebnis ein. Entdeckte ein Lied das perfekt zu Puja passt – „How sweet is the Breath of the Flower“.

… Wohl Unter Linden …

An dem saftigen Frühsommer-Grün erfreuend, fahre ich mit meinem Fahrrad eine wunderschöne Strecke durch die westlichen Randgebiete Münchens. Ich nehme einen tiefen Atemzug und rieche einen unverkennbar süßen Duft, bleibe stehen und schaue nach oben. Ich stehe direkt unter einer voll erblühten Linde. Ihre weiß-gelblichen Blütendolden hängen wie tausend kleine Sonnen herab.

Linenblüten

Und es summt und brummt! Nektar – purer Nektar! Für meine Nase, für meine Augen, für die unendlich vielen Bienchen! Spontan beginne ich ein allbekanntes Volkslied zu summen und suche nach dem tieferen Sinn in dessen Worten:

 

„Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden
wohl unter Linden
zur Abendzeit.

Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad‘.

Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten
uns zu behüten
ist er bedacht.“
– Anton Wilhelm von Zuccalmaglio –

 

Ich spüre, wie sich in diesem Moment unter dem prachtvollen Baum meine Seele, mein Herz und mein Körper innehalten und sich in „Einklang bringen“. Wie als ob sie sich gegenseitig sagen würden: „Ich hab‘ Dich lieb!“

Ja, die Linde, ist bekannt als Baum der Liebe und der Muse. Sie schenkt uns Kraft, Mut und Lebensfreude. Worte wie mild, sanft, weich, geschmeidig, behütend, friedvoll, tapfer, gastfreundlich, weiblich, heimatlich, gerecht, fröhlich, frühlingshaft drücken das Sinnbild der Linde sehr gut aus.

Noch heute steht in vielen Dorfzentren eine Linde. Unsere Vorfahren erzählen, dass man sich dort regelmäßig traf, Feste feierte, tanzte und lachte. Wunderschön sind auch die Lindenalleen oder wenn sie als prachtvoller und ausladender Baum auf einer Anhöhe steht. Nicht selten finden wir unter ihr ein Wegkreuz und eine einladende Bank.

Lindenalle

Die herzförmigen Blätter und ihre fröhlichen Dolden sagen: „Hab‘ Sonne im Herzen“! Jedes Nüsschen ist mit einem Flugblatt ausgestattet und fliegt tanzend und sich drehend durch die Lüfte. Kein anderer Baum ist mit einer solch positiven Symbolik besetzt wie die kräftige und sehr alt werdende Linde. Ja, und die Linde hat viele Heilkräfte – das weiss nicht nur die Volksmedizin.

Während ich meine Gefühle über die Linde hier wiedergebe, brennt ein Räucherstövchen mit Lindenblüten und Lindenholz neben mir.

Heute Abend werde ich meinen selbst-geernteten Lindenblüten-Tee trinken. Mit etwas Honig versüßt, wird mein Näschen sich gleich wieder an den Moment unter der Linde erinnern :-)

Und hier noch eine schöne Aufnahme des bekannten Volksliedes auf Youtube.

Mit Liebe und Lebensfreude,
Deine Tirtha

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Lasst uns die Sommersonnenwende feiern!

Nächsten Sonntag ist es wieder soweit: wir feiern den längsten Tag im Jahr. Dazu lade ich Dich ein, bei Dir zu Hause ein kleines Sommersonnenwende-Fest zu gestalten.

Entzünde morgens, nach dem Aufstehen ein Lichtlein und nehme Dir ein paar Minuten Zeit, um dem Rhythmus der Natur Deine Dankbarkeit anzuerbieten.

Die Kraft der Sonne und der Höhepunkt des Lichtes stehen für unendlichen Reichtum und Fülle. Viele Pflanzen und Bäume schenken uns momentan Ihre wundervolle Blütenpracht, ihre frischen Düfte und energiegeladene Kraft. Das abwechslungsreiche Wetter berührt die Natur Tag für Tag und ist immer bereit für neue Überraschungen und Inspirationen.

Kurz vor der Mittagszeit, wenn der Tau getrocknet ist, ist die beste Zeit Sonnenwende-Kräuter zu sammeln. Die Wärme und das Licht der Sommersonnenwende sind die Energie für diese besonderen Heilpflanzen: Johanniskraut, Holunderblüten, Beifuß, Arnika, Lavendel, Königskerze, Labkraut, Schafgarbe und Kamille. Vielleicht magst Du die nächsten Tage schon mal umherschauen, wo Du einige dieser Kräuter findest. Hier findest Du eine kleine Pflückanleitung.

Aus den sorgsam geernteten Pflanzen bindest Du dann heilkräftige Kräuterbündel oder Kräuterbuschen. Gleich nach dem Binden, hängst Du sie an einem lichtgeschützten Platz zum Trocknen auf. Verräuchert werden diese Kräuter dann im Spätherbst oder Winter, zum Beispiel zu den Rauhnächten. Dazu werden sie dann klein zerrieben.

Mit einigen der gepflückten Blumen und Sommerkräuter kannst Du auch noch Deine Wohnung, Dein Haus oder Deinen Gartentisch schmücken. Es ist auch der perfekte Tag, Dir einen Blumen-Haarkranz aus Gänseblümchen und Butterblumen zu flechten :-) .

SonnwendfeuerDieser Tag, auch Johannistag genannt, wird üblicherweise mit einem Sonnenwendfeuer gefeiert. Dazu kannst Du ein kleines Feuer an einer Feuerstelle oder in einer Feuerschale machen. Sammle kleine Äste und entfache das Feuer. Lasse die Kraft von der Glut und den Flammen auf Dich wirken. Bedanke Dich für Deine Lebenszeit, atme und lebe die Natur. Man sagt, dass der Sprung durch das Sonnenwendfeuer ein Symbol der Reinigung von allem Unheil und von Krankheiten sei.

In getrockneter Form sind alle Kräuter, die ich oben erwähnt habe, auch die Räucherstoffe des heutigen Tages. Wähle Dir ein bis zwei Kräuter aus, mische sie mit Alantwurzel, Benzoe, Myrrhe oder Weihrauch und bereite Dich auf ein kleines Räuchererlebnis vor! Streue die Kräuter auf die Glut deines Feuers oder wenn Du kein Feuer machen kannst, dann räuchere, wie gewohnt Deine Räuchermischung auf einer Kohle.

Und natürlich darf auch ein leichtes Mittsommernachts-Festmahl nicht fehlen! In Schweden z.B. gibt es traditionell junge Kartoffeln, Sahnesoße mit Dill, Knäckebrot und Käse. Und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne oder eine üppige Erdbeertorte.

So, und jetzt hoffen wir noch auf schönes und vor allem trockenes Wetter. Denn dann können wir jede Sonnenminute dieses speziellen, mystischen Tages genießen und die Magie der lauen Mittsommernacht erleben :-) .

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Dankbarkeit, Kraft, Wärme und Fülle.

Deine Tirtha

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Bildnachweis: Johanniskraut von Stiller Beobachter. Veröffentlicht unter der Creative Commons Namensnennung 2.0 Generic Lizenz.

A Rose Inside My Little Heart

Diese Woche ist ein kleines Gedicht für unseren Herzens-Garten entstanden – in einem Moment, überwältigt von der Vollkommenheit der Rose. Es ist auf Englisch – so ist es leichter geflossen.

Rose

A Rose Inside My Little Heart

Gentle, delicate –
I carefully touch a soft rosepetal
Caressing it’s beauty.

I close my eyes
My nose drunk deep inside

The rich, fragrant blossom.
Breathtaking.

Imagining
It’s pure fragrance
It’s perfect colours and glowing existence
Inside my little heart.

Diving deep –
All-encompassed
I feel light, love, joy and gratitude
For all treasures the rose radiates.

Self-givingly
Offering itself in all forms, shapes and colours
Spreading inspiration and aspiration
In these early summer-days
To me and to all.

Thank you, o beautiful rose!

 

 

Eine Rose im Garten, eine Rose auf dem Weg, eine Rose im Herzen – das wünsche ich Dir,

Deine Tirtha

PS: Kennst Du die vielen Heilkräfte der Rose und Ihre Qualitäten beim Räuchern? Nein? Dann solltest Du meinen Artikel über die Rose lesen.

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Die kleine süße Götterfrucht

Die kleine süße Götterfrucht – so nannte der Dichter Vergil die älteste Süßigkeit der Menschheit: unsere beliebte Erdbeere! Ihre herzförmige rote Form lässt uns schon alleine bei ihrem Anblick das Wasser im Mund zusammen laufen.

Warum wir gaaaaanz viel von dieser leckeren Frucht essen können und warum Sie so gesund ist, erzähle ich Euch heute.

Zusammen mit Honig, schützen uns die Erdbeeren vor Stress und Entzündungen. Ihre sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und haben ein großes Heilpotential bei Leber- und Gallenleiden, Herzerkrankungen, chronischen Entzündungen und vieles mehr. Sie ist äußerst vitalstoffreich und hat einen ganz niedrigen glykämischen Wert. Das bedeutet, dass sie sich kaum auf den Blutzuckerspiegel auswirkt und wir sie deshalb auch in größeren Mengen unbeschwert genießen können. Sie hat sozusagen auch kaum Kalorien.

Frische Erdbeeren enthalten außerdem zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe (Vitamin B, C, K, Eisen, Folsäure, Mangan und Magnesium). Wenn wir 300 g täglich essen (das ist ein gutes Schälchen voll), dann hilft das sogar gegen Sonnenbrand. Es gibt viele weitere tolle Eigenschaften der Erdbeere, die es wert sind, nachzuforschen.

Erdbeere
Können uns Erdbeeren glücklich machen?

Die unendlichen Gaumenfreuden helfen uns den Fokus zurück auf das Wesentliche im Leben zu richten. Weg vom äußeren Lärm zu den wichtigen Dingen im Leben: Gesundheit, Natur, Familie und Freunde. Erdbeeren schenken uns sehr viel positive Energie und Enthusiasmus. Mehr braucht es nicht, um im Leben glücklich zu sein.

Leider werden auch viele Erdbeeren mit Pestiziden gespritzt. Wenn Du also die Wahl hast, dann greif‘ auf alle Fälle nach regionalen Bio-Erdbeeren (in Bio-Qualität schmecken sie auch viel erdbeeriger!). Ich selbst liebe ja die unbeschreiblich leckeren Walderdbeeren. Eine richtige feine Köstlichkeit – natur pur!!

Stehst Du jetzt auch schon in den Startlöchern und willst gleich Erdbeeren pflücken oder kaufen? Ich habe hier noch einen Insider-Tipp für Dich: Wenn Du die Möglichkeit hast, dann schau‘ doch mal beim Café–Restaurant „The Heart of Joy“ in Salzburg vorbei. Da gibt es das beste Erdbeer-Tiramisu, das ich jemals gegessen habe!

Und nicht nur das Tiramisu ist lecker. Alle Speisen und Getränke sind mega-empfehlenswert! Die Atmosphäre dort ist super entspannt und hat ein spirituelles Flair, welches uns etwas Frieden schenkt.

Ihre Webseite gibt Dir schon einen wunderbaren und überzeugenden Einblick: https://www.heartofjoy.at/

Die Café-Besitzerin war so lieb, und hat mir eines ihrer Erdbeer-Tiramisu-Rezepte geschickt. Ich habe es gleich ausprobiert und kann nur sagen: Genial!!!

Rezept für Erdbeeren-Tiramisu
(für eine kleine Auflaufform – ergibt 4 große Stücke):
  • 200 ml Schlagsahne (1 Becher)
  • 250 g Mascarpone (1 Becher)
  • ca.25 g Puderzucker
  • etwas echte Vanille
  • 250-300 g Erdbeeren
  • etwas Zucker und Zitrone
  • 1 Packung Löffelbiskuit (evtl. aus Dinkel)
Zubereitung
  1. Schlagsahne mit Puderzucker schlagen, anschließend Mascarpone unterheben, Vanillepulver dazugeben
  2. Vorab Erdbeeren pürieren und mit etwas Zucker und Zitrone abschmecken
  3. Löffelbiskuit in das Erdbeer-Purée von beiden Seiten tunken
  4. 1 Schicht Löffelbiskuit, 1 Schicht Mascarpone
  5. Man kann auch Erdbeeren in Stückchen mit reingeben. Dann wieder das Ganze von vorn.
  6. Letzte Schicht Mascarpone. Dekorieren und fertig. Über Nacht ab in den Kühlschrank

Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu à la Martin, Heart of Joy Café, Salzburg – Yummie :-)

 

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Auf Entdeckungsreise im Schlosspark

Das ganze Jahr hindurch ist unser Nymphenburger Schlosspark einen Besuch wert. Ich genieße besonders die frühen Morgenstunden dort. Zu den unterschiedlichen Jahreszeiten darf ich die schönsten Sonnenaufgänge in den verschiedensten Farben erleben.

Gestern lief ich über das kleine Brückerl, das über den Hauptkanal im Schlosspark geht. Zusammengekuschelt im Gras sitzt eine Schwanenfamilie. Einige putzten sich und 7 (!) Kleine gleiten über eine handgemachte Rutsche in das Wasser und zeigen ihre ersten Schwimmversuche. Wer kann da einfach so vorbeilaufen?

Ein paar hundert Meter weiter wohnt ein Uhu im Baum. Er wohnt scheinbar schon lange dort. Ganz still sitzt er in seinem Astloch und beobachtet das Geschehen der Tiere und der Menschen. Er ist so gut getarnt, dass man wirklich genau hinschauen muss, um ihn zu erkennen.

Natürlich trifft man Rehe und auch sehr viele Vögel, Eichkätzchen und Schnecken, die Ihr Haus spazieren tragen. Ebenso finden im sehr schön angelegten Park mit viel Wald, Seen, Wiesen und alten Schlossbauten viele Fotografen Traum-Motive.

Auch wenn es heute viele Schlossparkbesucher gibt, kann man das wunderschöne Spiel zwischen den Tieren und der Natur erleben und beobachten.

Ganz lieb ist die Geste eines Entenpaares aus dem Schlosspark, das jedes Jahr während der Frühjahrszeit in unseren Garten auf Besuch kommt. Sie fühlen sich anscheinend seeeehr wohl bei uns. Hier ein Foto der Entendame und einem Baby-Uhu im Schloßpark :-)

Ente in unserem Garten Eule Uhu Baby

Eine Freundin, der ich von meinen Park-Erlebnissen erzählte, packte meine Geschichte in ein Rebus und schickte es mir. Viel Spaß beim Enträtseln:

 

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Es ist Zeit auszuräuchern

Gleich zweimal gab es diese Tage in meinem Freundes- und Verwandtenkreis Grund zum Räuchern.

Am Wochenende wurde ich von zwei Freundinnen eingeladen, sie beim Einzug in ihre neue Wohnung zu unterstützen. Ich freute mich darauf und packte vor’m Losfahren noch schnell ein wichtiges Utensil ein: Räucherwerk! Schließlich müssen wir ja erst einmal die alten Schwingungen vom Vormieter los werden und deswegen gut ausräuchern. Da eine meiner Freundinnen mit Räucherwerk aufgewachsen ist, wusste ich, dass es zu einem kleinen Räuchererlebnis werden wird.

Nach dem Kauf von Wandfarbe, Putzmittel und den ersten Blumenstöcken für den Balkon schraubten wir die Rauchmelder von der Decke, zündeten die Kohle an und ließen sie durchglühen.

Dann legten wir die Puja-Hausräuchermischung bestehend aus Salbei, Weihrauch und Drachenblut auf die Kohle. Jeder nahm nun immer wieder das Räuchergefäß und führte es durch die neue Wohnung. Wir fächerten den Rauch überall hin, damit keine Stelle unberührt blieb. Danach stellten wir das Gefäß auf den Boden und während es ausglühte klebten wir die Fußbodenleisten ab und widmeten uns den Streicharbeiten. Wir putzen die großen Fensterfronten und lüfteten gut durch.

Räuchern mit weisser SalbeiDann war es Zeit für eine 2. Räucher-Session. Erneut zündeten wir eine Kohle an, warteten, bis sie fertig durchgeglüht war und räucherten dann noch einmal jedes Zimmer durch. Diesmal fühlten wir, wie wir neue Energie mit dem Räuchern erzeugten. Wir legten immer wieder neues Räucherwerk auf die Kohle, bis die ganze Wohnung voller Rauch stand. Anschließend lüfteten wir wieder großzügig.

Als wir noch kurz vor meiner Abreise auf dem Balkon saßen, bewunderten wir die schnelle Transformation der Wohnung. Nun stieg schon eine große Freude auf, die Wohnung neu zu gestalten und einzurichten!!

Kaum zu Hause angekommen, erfuhr ich, dass mein Onkel nach längerem Leiden, nun seinen Frieden finden durfte. Die Nachricht kam zwar nicht überraschend, dennoch verbrachte ich die nächsten Stunden in Stille. Ich meditierte, sang und spielte auf meiner Flöte in Gedanken an ihn. Es ist ein neuer Abschnitt für ihn und für uns.

In vielen Traditionen ist es wichtig, Krankheiten und Leiden mit dem Element Feuer zu „verbrennen“ und zu transformieren. Sobald es möglich ist, werde ich mit meiner Tante mit Weißem Salbei das komplette Haus ausräuchern. In Gedanken, die vergangenen Monate loszulassen, so dass nur noch die schönen Erinnerungen zurückbleiben.

Im Fluß des Neuen und in Stille verbleibe ich für heute,
Deine Tirtha

 

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