Die Johannisbeere – Eine Superfrucht?
Habt Ihr gewusst, dass die Johannisbeere eine wahre Superfrucht und vollgepackt mit Vitaminen, Ballaststoffen und Antioxidanten ist?
Habt Ihr gewusst, dass die Johannisbeere eine wahre Superfrucht und vollgepackt mit Vitaminen, Ballaststoffen und Antioxidanten ist?
Der Sommer ist da und es ist heiß! Es gibt einen wundervollen Ort sich von den Temperaturen zu erholen und Kraft und Energie zu tanken: den Wald
Der Mond hat schon immer etwas Magisches und Geheimnisvolles an sich. Lese wie er auf uns wirken und welche Mondphase für das Räuchern wichtig sind.
Grüß Dich!
Ist das nicht herrlich?
Die Sonne, die schon darauf wartet, dass ich meine Äuglein öffne;
Der traumhafte, unverwechselbare Sommerduft, der früh morgens durch meine weit geöffneten Fenster hereingetanzt kommt;
Die süßen Beeren, die beim Frühstück vernascht werden dürfen;
Das Barfußgehen im Garten, bei dem meine Füße eine fantastische kleine Massage vom saftigen Gras bekommen.
Ja, es ist HOCHSOMMER :-)
Er umhüllt uns mit seiner unglaublichen Stärke und Fülle!
Die Sommerzeit, mit ihrer intensiven Energie, ist auch eine wichtige Räucherkräuter-Sammel-Zeit. Sie lädt dazu ein, mutig und kraftvoll etwas zu beenden, dessen Zeit reif ist. Die Pflanzen werden geschnitten, wenn sie an ihrem Höhepunkt und in größter Farbenpracht stehen.

Am 31. Juli / 1. August ist die Feier des Schnitterfestes. Das Getreide wird geerntet und das Korn eingebracht. Es ist das Fest des Brotes aus dem ersten frischen Getreide. Traditionell diente das Fest als Kraft und Motivation spendendes Ritual inmitten der anstrengenden Erntezeit.
Bei den Christen wurde dieses Segensfest mit dem Fest der Aufnahme Marias in den Himmel verbunden: Maria Himmelfahrt. Vor allem in Bayern ist an diesem Tag der Brauch der Kräuterweihe noch sehr lebendig.
Der folgende Monat bis Mitte September steht unter dem Schutz der Gottesmutter. Eine Legende schreibt, dass rund um Maria’s Grabstätte eine Vielfalt an Blumen und Kräutern blühten, die sie zu ihrer Lebenszeit geliebt hatte. In diesen Kräutern begegnet uns die göttliche Gegenwart in ihrer mütterlichen, fürsorglichen, heilenden und schützenden Form.
Deshalb werden diese gesegneten Marien-Kräuter in einem andächtigen Bewusstsein gesammelt und aufbewahrt. Zusammengebunden als Kräuterbuschen, hängt man sie im Herrgottswinkel auf oder legt sie unter’s Kopfkissen. Man kann sie auch als kleinen Bund um den Hals tragen. Ihre heilenden Kräfte sollen uns gegen Krankheiten, Verwünschungen und falschen Illusionen beschützen.
Als Marienkerze ist die vielseitige Königskerze meistens der Mittelpunkt eines solchen Kräuterbuschen, um den sich die anderen Heilkräuter gruppieren. Man kann einen kleinen Strauß aus 7 Kräutern binden, wobei die 7 für die sieben Tage der Schöpfung stehen. Oder gestaltet einen riesig großen Buschen aus den unterschiedlichsten Kräutern.
Hier ein kleines Kräuterlexikon für Mariä Himmelfahrt:
Die 7 „Hauptkräuter“:
Königskerze
Kamille
Johanniskraut
Salbei
Spitzwegerich
Wermut
Arnika
Birke
Ziergras
Eiche
Holunder
Blaubeere
Buche
Kastanie
Weizen
Zinnkraut
Farn
Klee
Pfingstrose
Rosen
Mais
Brombeere
Ringelblume
Hagebutte
Frauenmantel
Heckenrose
Pfefferminze
Gerstenähren
Lavendel
Vogelbeere
Goldrute
Linde
Schafgarbe
Breitwegerich
Wiesen-Sauerampfer
Wilder Thymian
Melisse

Die Kräuterbuschen werden gewöhnlich lockerer gesteckt als Räucherbündel. Sie werden, nachdem sie vollständig getrocknet sind, zerkleinert und dann, vor allem in den Wintermonaten zu den Rauhnächten, als Räucherkräuter verwendet.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Feiertag und am Abend ein paar Sommer-Sternschnuppen 😊
Deine Tirtha
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Quellen:
Buch: Räuchern zu heiligen Zeiten von Hannelore Kleiß
Buch: Heilsames Räuchern mit Wildpflanzen von Adolfine Nitschke
Hallo,
in der Natur verbergen sich sooo viele Geheimnisse. Hunderte von Pflanzen tragen wertvollste Eigenschaften in sich. Die Königskerze, zum Beispiel, trägt einen so edlen Namen. Sie ist eine hochgewachsene, stattlich majestätische Pflanze und doch finden wir sie oft auf armen und kargen Böden.

Die Königskerze, auch Marienkerze, ist an Bahndämmen, Wegrändern und Böschungen zu Hause. Sie liebt sonnige Plätze und steht deshalb für die Feuerkraft der Sonne und für das innere Licht.
„Du, Königskerze,
richtest uns auf und
erfüllst uns mit der
Kraft der Sonne.“
Sie wird tatsächlich auch „emporlodernde Flamme“ genannt. Da entsteht für mich eine wunderschöne Verknüpfung mit dem inneren Licht. Dem Licht, welches in der Meditation in unserem eigenen Herzen nach oben steigt. Die Königskerze lässt uns auf unsere innere Stimme hören. Welch‘ gesegnete Pflanze!!
Und warum wächst sie ausgerechnet an Bahndämmen? Man sagt, die Königskerze reinigt und entspannt negative Strahlungen und Energien.
Die hellgelben, zarten Blütenblätter der Königskerze blühen von Juni bis August. Ihr Duft erinnert uns an die Rose.
Für einen Tee erntet man die feinen Blütenblätter. Dies sollte in den Morgenstunden geschehen, da sie ab mittags müde werden. Wenn man sie nach der Ernte schnell im Backofen trocknet, bleibt ihre schöne Farbe erhalten. Anschließend sollte man sie dann luftdicht lagern, sonst verderben sie schnell.
Königskerzentee wirkt beruhigend auf gereizte Schleimhäute. Man trinkt ihn bei Bronchitis, Reizhusten und Heiserkeit. Also auch ideal für Sänger und Redner geeignet! Den süßlichen Geschmack mögen auch Kinder besonders gerne.
Zum Räuchern nimmt man die ganze Pflanze. Sie wirkt unterstützend zur Heilung von lungenkranken Menschen und stimmungsaufhellend. Es entwickelt sich ein warmer, honig-artiger leichter Duft.
Bei aufziehendem Unwetter nimmt eine Räucherung die Spannung aus der Luft. Auch bei emotionalen Unstimmigkeiten besänftigt sie die erhitzten Gemüter.
So, und jetzt habe ich noch eine kleine Anleitung für ein Königskerzen-Öl für Dich:
Dazu brauchst Du 30 g frische Königskerzenblüten und 250 ml Olivenöl. Fülle die Blüten in ein Glas und übergieße sie mit dem Öl. Verschließe das Glas mit einem dünnen Tuch und stelle es für 10 Tage an einen sonnigen Ort. Danach kannst Du das Öl abfiltern und in dunkle Fläschchen füllen.
Das Öl wirkt bei kleinen Wunden und Hautreizungen. Haltbar ist das Öl bis zur Ernte im nächsten Jahr.
Grüße Deine innere Flamme,
Deine Tirtha
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Es sind einige Monate vergangen, seitdem ich meinen letzten Räucherworkshop halten konnte. Doch letzten Freitag war es endlich wieder soweit. Ich nahm freudig die Einladung des neuen Yogazentrums Ganapati in Winterthur an.

Etwas erschöpft nach einem intensiven halben Arbeitstag und einer verkehrsreichen Reise kam ich bei meinem Ziel an. Ich hatte mir vorher die super einladende Webseite https://www.ganapati.ch/ angeschaut. Doch was ich vorfand überstieg meine Erwartungen! Ganapati ist wie ein kleiner Tempel zum Wohlfühlen und Entspannen. In jedem Winkel, auf jedem Zentimeter ist die Liebe, ja das Herzblut der Besitzerin zu spüren.
Trotz Ferienzeit kamen 16 liebe Menschen, die mit offenen Ohren und offenen Herzen der Räucher-Kunde lauschten. Mit kindlicher Freude steckten sie ihre Nasen in die unterschiedlichen Räucherdüfte, die ich ihnen vorstellte. Das Frage- und Antwortspiel und das individuelle Interesse nach diversen Räucherwerken rundeten den Abend wunderschön ab.
Für jedes Seminar bereite ich immer eine spezielle Mischung vor, die gerade zu der Jahreszeit passt. Dieses Mal habe ich Sommerkräuter zusammen mit dem Harz Dammar gemischt. Dammar bedeutet Licht und ist somit ein perfektes Harz für diese Zeit. Zu den Sommerkräutern gehören Königskerzenblüten, Mariengras, Beifuss und Rosenblätter. Die Mischung duftet richtig nach einem warmen Sommertag. Es ist das ideale Räucherwerk für die kommenden 2 Wochen vom 31. Juli/1. August, dem Schnitterfest bis zum 15. August, Maria Himmelfahrt – das Fest der Kräuterweihe und der Fülle. Darüber aber mehr in 2 Wochen!
Ich hoffe, dass ich den Workshop-Teilnehmern den Reichtum der Natur ein bisschen näherbringen und sie zum Räuchern begeistern konnte. Jetzt darf es jeder zu Hause ausprobieren und spüren wie sich die Energie mit dem Räuchern verändert. So kann es auch zu einem regelmäßigen, wohltuenden und vor allem bereichernden Ritual werden :-).
Meine Meditation als Kursvorbereitung und die freudigen Teilnehmer gaben mir wieder neue Energie, die ich noch weit in den Abend hinein geniessen durfte.
Nun wünsche ich dem Yogazentrum viele, viele Besucher in der nahen Zukunft. Möge der Ganapati-Tempel diese Menschen berühren, Freude schenken, und Suchern auf Ihrer Reise begleiten.
Mit einem dankbaren Herzen,
Deine Tirtha
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An dem saftigen Frühsommer-Grün erfreuend, fahre ich mit meinem Fahrrad eine wunderschöne Strecke durch die westlichen Randgebiete Münchens. Ich nehme einen tiefen Atemzug und rieche einen unverkennbar süßen Duft, bleibe stehen und schaue nach oben. Ich stehe direkt unter einer voll erblühten Linde. Ihre weiß-gelblichen Blütendolden hängen wie tausend kleine Sonnen herab.

Und es summt und brummt! Nektar – purer Nektar! Für meine Nase, für meine Augen, für die unendlich vielen Bienchen! Spontan beginne ich ein allbekanntes Volkslied zu summen und suche nach dem tieferen Sinn in dessen Worten:
„Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden
wohl unter Linden
zur Abendzeit.
Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad‘.
Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten
uns zu behüten
ist er bedacht.“
– Anton Wilhelm von Zuccalmaglio –
Ich spüre, wie sich in diesem Moment unter dem prachtvollen Baum meine Seele, mein Herz und mein Körper innehalten und sich in „Einklang bringen“. Wie als ob sie sich gegenseitig sagen würden: „Ich hab‘ Dich lieb!“
Ja, die Linde, ist bekannt als Baum der Liebe und der Muse. Sie schenkt uns Kraft, Mut und Lebensfreude. Worte wie mild, sanft, weich, geschmeidig, behütend, friedvoll, tapfer, gastfreundlich, weiblich, heimatlich, gerecht, fröhlich, frühlingshaft drücken das Sinnbild der Linde sehr gut aus.
Noch heute steht in vielen Dorfzentren eine Linde. Unsere Vorfahren erzählen, dass man sich dort regelmäßig traf, Feste feierte, tanzte und lachte. Wunderschön sind auch die Lindenalleen oder wenn sie als prachtvoller und ausladender Baum auf einer Anhöhe steht. Nicht selten finden wir unter ihr ein Wegkreuz und eine einladende Bank.

Die herzförmigen Blätter und ihre fröhlichen Dolden sagen: „Hab‘ Sonne im Herzen“! Jedes Nüsschen ist mit einem Flugblatt ausgestattet und fliegt tanzend und sich drehend durch die Lüfte. Kein anderer Baum ist mit einer solch positiven Symbolik besetzt wie die kräftige und sehr alt werdende Linde. Ja, und die Linde hat viele Heilkräfte – das weiss nicht nur die Volksmedizin.
Während ich meine Gefühle über die Linde hier wiedergebe, brennt ein Räucherstövchen mit Lindenblüten und Lindenholz neben mir.
Heute Abend werde ich meinen selbst-geernteten Lindenblüten-Tee trinken. Mit etwas Honig versüßt, wird mein Näschen sich gleich wieder an den Moment unter der Linde erinnern :-)
Und hier noch eine schöne Aufnahme des bekannten Volksliedes auf Youtube.
Mit Liebe und Lebensfreude,
Deine Tirtha
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Beim Pflücken und Sammeln von Kräutern heißt es achtsam zu sein. Mit dieser kleinen Pflückanleitung erfährst Du wie es geht.
Nächsten Sonntag ist es wieder soweit: wir feiern den längsten Tag im Jahr. Dazu lade ich Dich ein, bei Dir zu Hause ein kleines Sommersonnenwende-Fest zu gestalten.
Entzünde morgens, nach dem Aufstehen ein Lichtlein und nehme Dir ein paar Minuten Zeit, um dem Rhythmus der Natur Deine Dankbarkeit anzuerbieten.
Die Kraft der Sonne und der Höhepunkt des Lichtes stehen für unendlichen Reichtum und Fülle. Viele Pflanzen und Bäume schenken uns momentan Ihre wundervolle Blütenpracht, ihre frischen Düfte und energiegeladene Kraft. Das abwechslungsreiche Wetter berührt die Natur Tag für Tag und ist immer bereit für neue Überraschungen und Inspirationen.
Kurz vor der Mittagszeit, wenn der Tau getrocknet ist, ist die beste Zeit Sonnenwende-Kräuter zu sammeln. Die Wärme und das Licht der Sommersonnenwende sind die Energie für diese besonderen Heilpflanzen: Johanniskraut, Holunderblüten, Beifuß, Arnika, Lavendel, Königskerze, Labkraut, Schafgarbe und Kamille. Vielleicht magst Du die nächsten Tage schon mal umherschauen, wo Du einige dieser Kräuter findest. Hier findest Du eine kleine Pflückanleitung.
Aus den sorgsam geernteten Pflanzen bindest Du dann heilkräftige Kräuterbündel oder Kräuterbuschen. Gleich nach dem Binden, hängst Du sie an einem lichtgeschützten Platz zum Trocknen auf. Verräuchert werden diese Kräuter dann im Spätherbst oder Winter, zum Beispiel zu den Rauhnächten. Dazu werden sie dann klein zerrieben.
Mit einigen der gepflückten Blumen und Sommerkräuter kannst Du auch noch Deine Wohnung, Dein Haus oder Deinen Gartentisch schmücken. Es ist auch der perfekte Tag, Dir einen Blumen-Haarkranz aus Gänseblümchen und Butterblumen zu flechten :-) .
Dieser Tag, auch Johannistag genannt, wird üblicherweise mit einem Sonnenwendfeuer gefeiert. Dazu kannst Du ein kleines Feuer an einer Feuerstelle oder in einer Feuerschale machen. Sammle kleine Äste und entfache das Feuer. Lasse die Kraft von der Glut und den Flammen auf Dich wirken. Bedanke Dich für Deine Lebenszeit, atme und lebe die Natur. Man sagt, dass der Sprung durch das Sonnenwendfeuer ein Symbol der Reinigung von allem Unheil und von Krankheiten sei.
In getrockneter Form sind alle Kräuter, die ich oben erwähnt habe, auch die Räucherstoffe des heutigen Tages. Wähle Dir ein bis zwei Kräuter aus, mische sie mit Alantwurzel, Benzoe, Myrrhe oder Weihrauch und bereite Dich auf ein kleines Räuchererlebnis vor! Streue die Kräuter auf die Glut deines Feuers oder wenn Du kein Feuer machen kannst, dann räuchere, wie gewohnt Deine Räuchermischung auf einer Kohle.
Und natürlich darf auch ein leichtes Mittsommernachts-Festmahl nicht fehlen! In Schweden z.B. gibt es traditionell junge Kartoffeln, Sahnesoße mit Dill, Knäckebrot und Käse. Und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne oder eine üppige Erdbeertorte.
So, und jetzt hoffen wir noch auf schönes und vor allem trockenes Wetter. Denn dann können wir jede Sonnenminute dieses speziellen, mystischen Tages genießen und die Magie der lauen Mittsommernacht erleben :-) .
In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Dankbarkeit, Kraft, Wärme und Fülle.
Deine Tirtha
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Bildnachweis: Johanniskraut von Stiller Beobachter. Veröffentlicht unter der Creative Commons Namensnennung 2.0 Generic Lizenz.

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