Der heilige Holunder – wie darf ich ihm begegnen?

Darf man den Holunder aufgrund seiner Qualitäten überhaupt sammeln und zum Räuchern verwenden? Das kommt darauf an…

Haselkätzchen – wecken Deine Lebensenergie!

Ein paar warme Tage und die Haselnussbäume stehen in voller Blüte übersät mit flauschigen Haselkätzchen. Ein richtiger Energiebooster.

Blüten an Weihnachten? Die Schlehe macht’s möglich!

Die Schlehe hat unbändig viel Kraft und ist ein richtiger Immunbooster. Zum Räuchern musst Du aber erstmal ihre Dornen überwinden.

Weißdorn – eine Herzensangelegenheit

Es gibt einen weiteren wundervollen Baum zu entdecken: der Weißdorn! Mit seinen Herzensblätter ist er nicht nur ein Heilmittel fürs Herz.

Räuchern zum Barbaratag, dem Tag der „Schwarzen Göttin“

4. Dezember ist Barbaratag. Der Tag der Heiligen Barbara oder „Schwarze Göttin“ ist perfekt zum Räuchern für Übergangsrituale.

Sauer macht lustig! Die Kornelkirsche :-)

Die Kornelkirsche ist ein Frühblütler und schenkt uns schon im Februar eine zartgelbe, duftende Blütenpracht. Obwohl sehr sauer, ist sie eine stärkende Pflanze.

Der Wacholder und seine unglaublichen Stärken

Brauchst Du auch manchmal einen Wachrüttler? Dann habe ich heute die perfekte Räucherpflanze für Dich: ein Baum voll Lebensenergie – der Wacholder!

Das Palmkätzchen

Schon Anfang Februar zeigte die Sal-Weide im Nachbarsgarten fröhlich ihre jungen Palmkätzchen.
Inzwischen sind Ihre Blüten leuchtend gelb geworden.

Der Hüter der Schwelle

Hallo,

im Frühjahr ernten wir gerne die hübschen Hollerdolden für den geliebten Holundersirup und die leckeren Hollerküchlein. Und im September schenkt uns der Holunderstrauch seine reifen schwarz-violetten Beeren. Aus ihnen brauen wir einen heilsamen dunklen Saft.

Holunderblüten

Hinter dem Holunder versteckt sich nicht nur ein kulinarischer Genuss. In ihm verbergen sich viele Geheimnisse. Sein größtes Geheimnis ist seine Berufung als Hüter der Schwelle.

Was bedeutet Hüter der Schwelle? Der Holunder ist ein Schwellenbaum, der die Menschen behütet und ihnen den Weg weist. Wir räuchern die Blüten, wenn wir einen neuen Erdenbürger oder das neue Jahr begrüßen dürfen. Eine Heil- und Schutzräucherung wird durchgeführt, wenn wir einen geliebten Menschen in eine andere Welt begleiten.

Wenn Du einen älteren Ast abbrichst, siehst Du, dass das Innere des Aststückes ein weiches Mark und einen Hohlraum hat. Dieses Aststück kannst Du nun für eine Schwellenräucherung anzünden. Holunder bringt beim Räuchern alles Verhärtete, Abgelagerte wieder in den Fluss und stößt die Todeswandlungsprozesse an, um sich in Heilschwingungen zu verwandeln.

Aus älteren Ästen kannst Du übrigens auch eine Holler-Pfeife machen. Die Länge der Pfeife bestimmt die Tonhöhe. Wenn Du mehrere Holler-Pfeifen aneinander bastelst hast Du eine Panflöte :-).

Holunderbeeren

Als Lebensbaum wird er schon seit jeher geschätzt. Aufgrund seiner hohen Heilkräfte sollen wir den Holunder immer mit Achtung und Respekt begegnen. Er hat scheinbar die Fähigkeit, Krankheiten zu absorbieren und aufzunehmen. Holunder hat einen unglaublich hohen Vitamin C-Gehalt. Er verhilft unserem Immunsystem zu Einklang und Stärke. Er wird bei Erkältungskrankheiten, für eine Schwitzkur oder als Fußbad angewandt.

Früher hatte jedes Haus und jeder Hof einen Hollerstrauch. Er soll vor bösen Geistern und sogar vor einem Blitzschlag schützen. Eine alte Bauernregel lehrt uns: „Holunder tut Wunder“.

 

„Oh wer zählt die Wunder
Alle dieses Bäumchens wohl?
Rinde, Beere, Blatt und Blüte,
Jeder Teil ist Kraft und Güte,
Jeder segensvoll.“

unbekannt

 

Alles Gute,
Deine Tirtha

 

 

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