„Die schönen Dinge siehst Du nur, wenn Du langsam gehst“

Blumenwiese vor Teich

Hallo,

Tag für Tag bemühe ich mich ganz bewusst um eine Balance in meinen Tagesablauf. Da gibt es sooo viele Dinge, egal ob in der Arbeit oder in meiner Freizeit, die mir (na ja, fast alle 😉) Spaß machen, so dass ich meine Tage oftmals mit vielen großen oder kleinen Aufgaben anfülle.

Die letzten Wochen waren irgendwie alle mal wieder ein bisschen zu voll gepackt und ich habe gemerkt, wie ich an meine Grenzen stoße. Genau dann, als ich meinen Zustand erkannt habe, kam mir dieser kleine, weise Satz über den Weg „gelaufen“:

Die schönen Dinge siehst du nur,
Wenn du langsam gehst.

Haemin Sunim, Zen-Mönch

Bummm – das war der richtige Spruch im richtigen Moment.

Ich liebe mein aktives Leben und bin unendlich dankbar für seine Intensität. Manches mal geht es allerdings einfach Schlag auf Schlag und eine Aktivität wechselt zur nächsten in rasender Geschwindigkeit.

Dann merke ich, wie ich mich manchen Dingen nicht mehr voll und ganz widmen kann, so wie ich es eigentlich möchte. Es schwindet dann die 100-prozentige Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit.

Da sind ein paar Minuten „langsam gehen“ immer sehr wertvoll. Sie helfen mir, jede Aktion zu assimilieren und zu verinnerlichen, um erneut Vollgas geben zu können – und das mit voller Achtsamkeit. Dann sehe ich auch wieder viel mehr schöne Dinge in mir und um mich herum.

Am schnellsten tanke ich übrigens auf, wenn ich zwischendrin eine stille Dankbarkeits-Minute einlege oder etwas trinke. Manchmal ist es auch ein langsamer Spaziergang in unserer Gegend, wo ich den Vögeln oder den Kirchglocken lausche, den Duft der Blumen und des Waldbodens einatme oder einfach in die Weite des Himmels schaue.

Aber auch ein paar Minuten Yoga-Einlage und Dehnübungen helfen mir dabei. Nur diese Minuten dürfen nicht gehetzt sein, ich muss mir dafür genügend Zeit nehmen, ohne Stress, ohne den Gedanken, dass die nächste Aufgabe schon vor 5 Minuten hätte erledigen werden sollen.

Tja, und wo muss ich am meisten „langsam gehen“? In meinem Verstand. Der, der mir vorgibt, alles auf einmal erledigen zu müssen… Geht’s Dir auch so?

Ich wünsche Dir, jeden Tag alle schönen Dinge zu sehen,
Deine Tirtha

PS: Was ich sonst noch gerne beim „langsam gehen“ erlebe findest Du in Heart-Garden Beitrag: Mein tägliches kleines Glück

Tirtha

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