Salbei: das Räucherkraut Nummer 1

In der Räucherwelt steht der weiße Salbei auf der Beliebtheitsskala ganz, ganz oben. Und das das ganze Jahr hindurch. Warum ist das so?

Wetterpflanzen für den Wettersegen

Räuchern gegen Unwetter war früher ein Teil des Wettersegens zum Schutz von Haus und Hof. Wichtig dabei die Wetterpflanzen.

Räuchern in den Mondphasen

Der Mond hat schon immer etwas Magisches und Geheimnisvolles an sich. Lese wie er auf uns wirken und welche Mondphase für das Räuchern wichtig sind.

Heilsames Räuchern mit Wildpflanzen

Das Heilen mit Wildpflanzen ist nicht nur mit Tee oder Naturmedizin möglich. Auch das Räuchern von Wildpflanzen kann hilfreich sein!

Etwas Besonderes zu Weihnachten

Hallo,

zur Weihnachtszeit macht man es sich zu Hause gerne besonders gemütlich. Wenn’s draußen kalt ist, sitzt man am warmen Ofen und genießt dabei eine heiße Tasse Tee. Vielleicht naschen wir ein paar Plätzchen und schauen in eine leuchtende Kerze oder bewundern unseren Fensterschmuck während im Hintergrund etwas weihnachtliche Musik läuft.

Jetzt brauchen wir nur noch den richtigen Weihnachtsduft!

Daher habe ich Dir heute ein paar besondere Weihnachtskräuter und Blätter zusammengestellt. Sie runden Dein „In-sich-kehren“ vollkommen ab.

Die Mistel

Als Weihnachtssymbol kennen wir sie sehr gut: die Mistelzweige, die uns Glück, Schutz und Segen bringen. Oft dekorieren sie zur Weihnachtszeit unsere Haustüren. Beim längeren Trocknen werden die Mistelzweige golden. Dies bedeutet, dass sich Sonnen- und Mondwirkung verbinden. Mistelblätter und geraspeltes Holz gehören zu allen Weihnachtsräucherungen dazu. Die Botschaft der Mistel ist: es kann nichts neu gesunden, wenn wir das Alte nicht loslassen. Sie hilft uns, in uns selber wieder eins zu werden.

Das Mariengras

Die Sagen erzählen, dass das Jesuskind auf Mariengras in der Krippe lag. Daher hat es seinen guten und Frieden bringenden Duft. Beim Verräuchern öffnet das heilige Gras unsere Herzen, wirkt reinigend und entspannend. Mariengras (auch Sweetgras oder Vanillegras) ist also eine wunderbare Gabe bei inneren Wandlungs- und Geburtsprozessen.

Das Johanniskraut

Wir pflücken das Johanniskraut im Hochsommer, wenn es die meiste Sonnenkraft aufgenommen hat. Im Winter stehen uns dann die Kräfte des getrockneten Krauts zur Verfügung. Johanniskraut ist voller Licht und Wärme. Beim Verräuchern schenkt es uns mütterlichen Schutz.

Die Tanne

Sie darf zu Weihnachten keinesfalls fehlen. Die Tanne strahlt tiefes Wissen und Vertrauen aus. Sie spendet Leben und ihr warmer, balsamisch belebender Duft macht unseren Raum erst zum Weihnachtzimmer. Ihr Duft wirkt wie Seelenbalsam. Wir schmücken den Baum mit Kerzenlichtern zu Ehren des wiedergeborenen Lichtgottes.

Eine Räucherung mit Harz, Nadeln oder Samen stärkt unsere Nerven und baut eine warme, behütende Atmosphäre des Schutzes auf.

Nun hast Du noch eine Woche Zeit, Dir Deine Weihnachtskräuter zu besorgen. Du kannst sie dann entweder pur oder als Mischung zusammen mit einem wohlriechenden Harz (Tannenharz!) verräuchern.

Eine schöne Adventswoche!

Deine Tirtha



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Allerheiligen – Ein Lichtlein für unsere Lieben

Allerheiligen
Ein Lichtlein,
Ein Gebet,
Ein stiller Feiertag.

Wir schließen Frieden,
Wir vergeben,
Wir lassen los.

Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken.
Nebelschwaden künden den 1. November an.

Allerheiligen
Ein Fest, welches den Himmel und die Erde verbindet.

Ein Tag der Besinnung.
Ein Tag auf der Suche nach der Bedeutung von Tod und Wiedergeburt.

Die Natur hält den Atem an,
Alles richtet sich nun nach Innen.

Wir danken unseren verstorbenen Lieben,
Wir träumen von dem unbekannten Neuen…

 

Räucherpflanzen für diese Zeit:
Eibe, Engelwurz, Wacholder, Holunderblüte, Beifuß, Salbei, Fichtenharz und Eisenkraut.

In Stille,
Deine Tirtha

 

 

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Es ist Zeit auszuräuchern

Gleich zweimal gab es diese Tage in meinem Freundes- und Verwandtenkreis Grund zum Räuchern.

Am Wochenende wurde ich von zwei Freundinnen eingeladen, sie beim Einzug in ihre neue Wohnung zu unterstützen. Ich freute mich darauf und packte vor’m Losfahren noch schnell ein wichtiges Utensil ein: Räucherwerk! Schließlich müssen wir ja erst einmal die alten Schwingungen vom Vormieter los werden und deswegen gut ausräuchern. Da eine meiner Freundinnen mit Räucherwerk aufgewachsen ist, wusste ich, dass es zu einem kleinen Räuchererlebnis werden wird.

Nach dem Kauf von Wandfarbe, Putzmittel und den ersten Blumenstöcken für den Balkon schraubten wir die Rauchmelder von der Decke, zündeten die Kohle an und ließen sie durchglühen.

Dann legten wir die Puja-Hausräuchermischung bestehend aus Salbei, Weihrauch und Drachenblut auf die Kohle. Jeder nahm nun immer wieder das Räuchergefäß und führte es durch die neue Wohnung. Wir fächerten den Rauch überall hin, damit keine Stelle unberührt blieb. Danach stellten wir das Gefäß auf den Boden und während es ausglühte klebten wir die Fußbodenleisten ab und widmeten uns den Streicharbeiten. Wir putzen die großen Fensterfronten und lüfteten gut durch.

Räuchern mit weisser SalbeiDann war es Zeit für eine 2. Räucher-Session. Erneut zündeten wir eine Kohle an, warteten, bis sie fertig durchgeglüht war und räucherten dann noch einmal jedes Zimmer durch. Diesmal fühlten wir, wie wir neue Energie mit dem Räuchern erzeugten. Wir legten immer wieder neues Räucherwerk auf die Kohle, bis die ganze Wohnung voller Rauch stand. Anschließend lüfteten wir wieder großzügig.

Als wir noch kurz vor meiner Abreise auf dem Balkon saßen, bewunderten wir die schnelle Transformation der Wohnung. Nun stieg schon eine große Freude auf, die Wohnung neu zu gestalten und einzurichten!!

Kaum zu Hause angekommen, erfuhr ich, dass mein Onkel nach längerem Leiden, nun seinen Frieden finden durfte. Die Nachricht kam zwar nicht überraschend, dennoch verbrachte ich die nächsten Stunden in Stille. Ich meditierte, sang und spielte auf meiner Flöte in Gedanken an ihn. Es ist ein neuer Abschnitt für ihn und für uns.

In vielen Traditionen ist es wichtig, Krankheiten und Leiden mit dem Element Feuer zu „verbrennen“ und zu transformieren. Sobald es möglich ist, werde ich mit meiner Tante mit Weißem Salbei das komplette Haus ausräuchern. In Gedanken, die vergangenen Monate loszulassen, so dass nur noch die schönen Erinnerungen zurückbleiben.

Im Fluß des Neuen und in Stille verbleibe ich für heute,
Deine Tirtha

 

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