Walpurgis ist da!

Bärlauch Saison: Eine Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze macht auf sich aufmerksam

Was duftet da so stark im Wald? Es sind die ersten grünen Blätter, die saftig aus dem Waldboden sprießen: der Bärlauch ist da! Das Wildkraut riecht leicht nach Knoblauch und ist super gesund. Ich möchte sogar behaupten, dass er DAS Kraut für die natürliche Stärkung des Immunsystems ist!

Aus Bärenlauch wird Bärlauch

Bärenlauch, so nannte das germanische Volk die Frühlingsspeise der mächtigen Bären. Der Bär mit seiner Stärke und enormen Kraft war das Seelentier bei den Germanen. So wie der Bär, aßen sie im Frühjahr von dem Wildkraut um durch seine Kraft unbesiegbar zu werden.

Bärlauch zum Räuchern

Eine Schutz-Räucherung mit Bärlauch vertreibt böse Geister und Energien sowie Angriffe aller Art. Da er ebenso bei Krankheiten seine Anwendung findet, ist er auch für reinigende Heilräucherungen geeignet. Bärlauch schützt, schenkt uns Kraft, Stärke und Durchsetzungsvermögen. Er ist deshalb gerade bei Frühlingsritualen eine tolle Räucherpflanze. Beim Verräuchern verströmt der Bärlauch einen einzigartigen und besonderen Duft.

Pflück mich!

Um seine antiviralen Wirkstoffe zu erhalten, solltest Du Ihn auf alle Fälle vor der Blütezeit pflücken. Danach verliert er sowohl an Heilkraft, als auch seinen Geschmack. Doch achte beim Sammeln darauf, dass Du Bärlauch und keine giftigen Maiglöckchen sammelst. Wenn Du die Bärlauch-Blätter zwischen Deinen Fingern zerreibst, wirst Du einen Knoblauchgeruch wahrnehmen. Diesen hat das Maiglöckchen nicht. Nimm pro Pflanze nur ein bis zwei Blätter mit, damit sie sich wieder regenerieren kann. Benütze beim Sammeln am besten eine Schere und reiße die Blätter nicht aus. Natürlich nimmst Du nur so viel Bärlauch mit, wie Du tatsächlich benötigst und verarbeiten möchtest. Sammeln von Bärlauch in Naturschutzgebieten ist übrigens verboten.

Die Fähigkeiten des Bärlauchs wurden in vielen Studien bewiesen. Hier z.B. ein Auszug aus einem Artikel veröffentlicht im Blog des „Heart of Joy“-Café’s:

„… Bärlauch (Allium ursinum) und Knoblauch (Allium sativum), hemmen alle getesteten Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten.

Klar wird durch die Universitäts-Studie auch: Man muss die Zwiebelgewächse nicht in Kapseln packen. Knoblauch und Bärlauch wirken auch frisch. Durch längeres Erhitzen verflüchtigen oder verändern sich einige der gegen Mikroorganismen wirksamen Bestandteile. Aber in Verbindung mit Öl bilden sich aus dem gegen Viren wirksamen Hauptwirkstoff Allicin, sogenannte Ajoene, die im Reagenzglas noch aggressiver gegen die untersuchten Viren vorgingen als Allicin […]

Um die Immunabwehr stärkende Potenz zu erhalten, ergeben sich folglich zwei Möglichkeiten: Zwiebelgewächse am besten entweder kleingehackt mit dem Salat vermengen oder kurz vor dem Ende des Kochvorgang ins mit Fett benetzte Essen rühren – zumindest einen Teil des Kleingehackten. In pandemischen Zeiten unterstützt dies zudem geruchsempfindliche Personen dabei, den Mindestabstand von 1,50 m zu wahren.

Ajoene lassen sich erzeugen, indem man ein Bärlauch- oder Knoblauchöl zubereitet. Einfach Olivenöl, mit Salz, Bärlauch oder Knoblauch in einem Mixer geben und das Ganze fein pürieren. Das macht besonders bei den grünen Blättern des Bärlauchs Sinn, die nur etwa 3 Monate lang das Licht der Welt erblicken. Empfehlenswert ist, die Blätter vor der Blüte zu ernten, weil sie dann am besten schmecken. Das Bärlauchöl im verschlossenen Glas hält im Kühlschrank viele Monate.“

Den kompletten Artikel kannst Du hier lesen: www.heartofjoy.at/mit-knoblauch-kurkuma-co-gegen-den-coronavirus/

Also dann, nichts wie los ins Bärlauch-Schlaraffenland :-)

Etwas Besonderes zu Weihnachten

Hallo,

zur Weihnachtszeit macht man es sich zu Hause gerne besonders gemütlich. Wenn’s draußen kalt ist, sitzt man am warmen Ofen und genießt dabei eine heiße Tasse Tee. Vielleicht naschen wir ein paar Plätzchen und schauen in eine leuchtende Kerze oder bewundern unseren Fensterschmuck während im Hintergrund etwas weihnachtliche Musik läuft.

Jetzt brauchen wir nur noch den richtigen Weihnachtsduft!

Daher habe ich Dir heute ein paar besondere Weihnachtskräuter und Blätter zusammengestellt. Sie runden Dein „In-sich-kehren“ vollkommen ab.

Die Mistel

Als Weihnachtssymbol kennen wir sie sehr gut: die Mistelzweige, die uns Glück, Schutz und Segen bringen. Oft dekorieren sie zur Weihnachtszeit unsere Haustüren. Beim längeren Trocknen werden die Mistelzweige golden. Dies bedeutet, dass sich Sonnen- und Mondwirkung verbinden. Mistelblätter und geraspeltes Holz gehören zu allen Weihnachtsräucherungen dazu. Die Botschaft der Mistel ist: es kann nichts neu gesunden, wenn wir das Alte nicht loslassen. Sie hilft uns, in uns selber wieder eins zu werden.

Das Mariengras

Die Sagen erzählen, dass das Jesuskind auf Mariengras in der Krippe lag. Daher hat es seinen guten und Frieden bringenden Duft. Beim Verräuchern öffnet das heilige Gras unsere Herzen, wirkt reinigend und entspannend. Mariengras (auch Sweetgras oder Vanillegras) ist also eine wunderbare Gabe bei inneren Wandlungs- und Geburtsprozessen.

Das Johanniskraut

Wir pflücken das Johanniskraut im Hochsommer, wenn es die meiste Sonnenkraft aufgenommen hat. Im Winter stehen uns dann die Kräfte des getrockneten Krauts zur Verfügung. Johanniskraut ist voller Licht und Wärme. Beim Verräuchern schenkt es uns mütterlichen Schutz.

Die Tanne

Sie darf zu Weihnachten keinesfalls fehlen. Die Tanne strahlt tiefes Wissen und Vertrauen aus. Sie spendet Leben und ihr warmer, balsamisch belebender Duft macht unseren Raum erst zum Weihnachtzimmer. Ihr Duft wirkt wie Seelenbalsam. Wir schmücken den Baum mit Kerzenlichtern zu Ehren des wiedergeborenen Lichtgottes.

Eine Räucherung mit Harz, Nadeln oder Samen stärkt unsere Nerven und baut eine warme, behütende Atmosphäre des Schutzes auf.

Nun hast Du noch eine Woche Zeit, Dir Deine Weihnachtskräuter zu besorgen. Du kannst sie dann entweder pur oder als Mischung zusammen mit einem wohlriechenden Harz (Tannenharz!) verräuchern.

Eine schöne Adventswoche!

Deine Tirtha



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Wie sieht ein harmonischer Arbeitsplatz aus?

Hallo,

Für manche klingt es wie ein Traum, für manche ist es tatsächlich Realität. Harmonie am Arbeitsplatz. Wie sieht es bei Dir aus?

Das Wichtigste ist natürlich, dass uns unsere Arbeit Spaß macht. Wenn wir happy sind, dann gehen wir nach einem Arbeitstag erfüllt nach Hause. Außerdem kommen wir dann auch ganz automatisch mit unseren Kollegen gut zurecht. Das kennen wir glaube ich alle.

Und wenn es mal eine erhitzte Besprechung gibt (das passiert auch unter harmonischen Umständen!), dann dürfen wir anschließend mal richtig gut durchlüften. Die frische Luft hilft uns, unsere Köpfe wieder frei zu bekommen.

Hast Du nach so einer Besprechung schon einmal das Zimmer ausgeräuchert? Probiere es mal! Mit Hilfe von Räucherwerk (z.B. Palo Santo oder weißer Salbei) kann man die Emotionen aus dem Raum lösen. Du wirst den Unterschied merken!

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz spielt auch eine große Rolle. Regelmäßiges Aussortieren, Aufräumen, Wegschmeißen und sauber machen, hilft uns, Klarheit in unser Denken und Tun zu bringen.

Manchmal spürt man jedoch, dass trotz des harmonischen Umfelds, irgendetwas nicht passt. Das merken wir vielleicht, wenn wir uns über einen längeren Zeitraum an unserem Arbeitsplatz nicht so gut konzentrieren können. In diesem Fall lohnt es sich eventuell, seinen Arbeitsplatz nach Strahlungen und Wasseradern austesten zu lassen – gleich ob man im Büro, in einem Ladengeschäft oder in einem Lager arbeitet. Vielleicht sitzt man gleich neben der WLAN-Box oder auf einer „Verwerfung“.

Wir haben unser Büro von der Leiterin des Instituts für Naturheilung in Salzburg und von einem sehr guten Baubiologen austesten lassen. Danach haben wir einige Veränderungen vorgenommen und unser Büro „entstören“ lassen. Wir spüren alle eine neue positive Energie. Du kannst Dich gerne mal unter www.if-natur.at informieren!

Alles Gute in Deinem Arbeits-Umfeld wünscht Dir,
Deine Tirtha

 

 

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Der Hüter der Schwelle

Hallo,

im Frühjahr ernten wir gerne die hübschen Hollerdolden für den geliebten Holundersirup und die leckeren Hollerküchlein. Und im September schenkt uns der Holunderstrauch seine reifen schwarz-violetten Beeren. Aus ihnen brauen wir einen heilsamen dunklen Saft.

Holunderblüten

Hinter dem Holunder versteckt sich nicht nur ein kulinarischer Genuss. In ihm verbergen sich viele Geheimnisse. Sein größtes Geheimnis ist seine Berufung als Hüter der Schwelle.

Was bedeutet Hüter der Schwelle? Der Holunder ist ein Schwellenbaum, der die Menschen behütet und ihnen den Weg weist. Wir räuchern die Blüten, wenn wir einen neuen Erdenbürger oder das neue Jahr begrüßen dürfen. Eine Heil- und Schutzräucherung wird durchgeführt, wenn wir einen geliebten Menschen in eine andere Welt begleiten.

Wenn Du einen älteren Ast abbrichst, siehst Du, dass das Innere des Aststückes ein weiches Mark und einen Hohlraum hat. Dieses Aststück kannst Du nun für eine Schwellenräucherung anzünden. Holunder bringt beim Räuchern alles Verhärtete, Abgelagerte wieder in den Fluss und stößt die Todeswandlungsprozesse an, um sich in Heilschwingungen zu verwandeln.

Aus älteren Ästen kannst Du übrigens auch eine Holler-Pfeife machen. Die Länge der Pfeife bestimmt die Tonhöhe. Wenn Du mehrere Holler-Pfeifen aneinander bastelst hast Du eine Panflöte :-).

Holunderbeeren

Als Lebensbaum wird er schon seit jeher geschätzt. Aufgrund seiner hohen Heilkräfte sollen wir den Holunder immer mit Achtung und Respekt begegnen. Er hat scheinbar die Fähigkeit, Krankheiten zu absorbieren und aufzunehmen. Holunder hat einen unglaublich hohen Vitamin C-Gehalt. Er verhilft unserem Immunsystem zu Einklang und Stärke. Er wird bei Erkältungskrankheiten, für eine Schwitzkur oder als Fußbad angewandt.

Früher hatte jedes Haus und jeder Hof einen Hollerstrauch. Er soll vor bösen Geistern und sogar vor einem Blitzschlag schützen. Eine alte Bauernregel lehrt uns: „Holunder tut Wunder“.

 

„Oh wer zählt die Wunder
Alle dieses Bäumchens wohl?
Rinde, Beere, Blatt und Blüte,
Jeder Teil ist Kraft und Güte,
Jeder segensvoll.“

unbekannt

 

Alles Gute,
Deine Tirtha

 

 

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Es ist Zeit auszuräuchern

Gleich zweimal gab es diese Tage in meinem Freundes- und Verwandtenkreis Grund zum Räuchern.

Am Wochenende wurde ich von zwei Freundinnen eingeladen, sie beim Einzug in ihre neue Wohnung zu unterstützen. Ich freute mich darauf und packte vor’m Losfahren noch schnell ein wichtiges Utensil ein: Räucherwerk! Schließlich müssen wir ja erst einmal die alten Schwingungen vom Vormieter los werden und deswegen gut ausräuchern. Da eine meiner Freundinnen mit Räucherwerk aufgewachsen ist, wusste ich, dass es zu einem kleinen Räuchererlebnis werden wird.

Nach dem Kauf von Wandfarbe, Putzmittel und den ersten Blumenstöcken für den Balkon schraubten wir die Rauchmelder von der Decke, zündeten die Kohle an und ließen sie durchglühen.

Dann legten wir die Puja-Hausräuchermischung bestehend aus Salbei, Weihrauch und Drachenblut auf die Kohle. Jeder nahm nun immer wieder das Räuchergefäß und führte es durch die neue Wohnung. Wir fächerten den Rauch überall hin, damit keine Stelle unberührt blieb. Danach stellten wir das Gefäß auf den Boden und während es ausglühte klebten wir die Fußbodenleisten ab und widmeten uns den Streicharbeiten. Wir putzen die großen Fensterfronten und lüfteten gut durch.

Räuchern mit weisser SalbeiDann war es Zeit für eine 2. Räucher-Session. Erneut zündeten wir eine Kohle an, warteten, bis sie fertig durchgeglüht war und räucherten dann noch einmal jedes Zimmer durch. Diesmal fühlten wir, wie wir neue Energie mit dem Räuchern erzeugten. Wir legten immer wieder neues Räucherwerk auf die Kohle, bis die ganze Wohnung voller Rauch stand. Anschließend lüfteten wir wieder großzügig.

Als wir noch kurz vor meiner Abreise auf dem Balkon saßen, bewunderten wir die schnelle Transformation der Wohnung. Nun stieg schon eine große Freude auf, die Wohnung neu zu gestalten und einzurichten!!

Kaum zu Hause angekommen, erfuhr ich, dass mein Onkel nach längerem Leiden, nun seinen Frieden finden durfte. Die Nachricht kam zwar nicht überraschend, dennoch verbrachte ich die nächsten Stunden in Stille. Ich meditierte, sang und spielte auf meiner Flöte in Gedanken an ihn. Es ist ein neuer Abschnitt für ihn und für uns.

In vielen Traditionen ist es wichtig, Krankheiten und Leiden mit dem Element Feuer zu „verbrennen“ und zu transformieren. Sobald es möglich ist, werde ich mit meiner Tante mit Weißem Salbei das komplette Haus ausräuchern. In Gedanken, die vergangenen Monate loszulassen, so dass nur noch die schönen Erinnerungen zurückbleiben.

Im Fluß des Neuen und in Stille verbleibe ich für heute,
Deine Tirtha

 

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Räucherwerk für die richtige Stimmung in der Vorweihnachtszeit

Kurze, nasskalte, graue Tage bestimmen den November und Dezember. Die Sonne steht tief. Kraft und Wärme lassen nach. Lange Nächte, Nebelschleier, welkes Laub, und der erste Schnee prägen das Bild in der Natur. Es beginnt die dunkelste Zeit des Jahres. In der Vorweihnachtszeit nimmt das Licht bis zur Winter-Sonnenwende beständig und deutlich spürbar ab. Und wir Menschen suchen die Wärme in den eigenen vier Wänden.

Seit uralter Zeit ist das Räuchern im Winter eine feste Tradition. In allen Kulturen kannten die Menschen die besondere Qualität der winterlichen Jahreskreisfeste. Vor allem die Raunächte oder Heiligen Nächte führen in die Tiefe der eigenen Seele. Eigentlich soll die Vorweihnachtszeit eine Phase der Besinnung sein. Die Adventszeit soll eine ruhige Zeit der Vorbereitung auf das große Weihnachtsfest sein. Alle Jahre wieder wird gerade diese Zeit für viele Menschen stressig, denn es beginnt die Einkaufs-Hochsaison mit der Geschenke-Suche. Außerdem steht in den meisten Firmen viel Arbeit vor dem Jahresende an.

Entschleunigung durch Räuchern

Myrrhe aus dem OmanDiese hektische und oft graue Vorweihnachtszeit kann wunderbar mit fein duftendem Räucherwerk entschleunigt werden. Von den Harzen erfreuen sich Weihrauch und Myrrhe einer großen Beliebtheit als Duftbringer im Advent. Sie wirken beide ausgleichend und stimmungsaufhellend. Die Myrrhe macht frei und öffnet uns für das Göttliche. Weihrauch, der bekannteste und beliebteste Räucherstoff seit der Antike, begünstigt Gebet und Meditation. Alle Weihrauchsorten verbreiten beim Verbrennen einen würzig-balsamischen Duft – je nach Sorte unterschiedlich ausgeprägt.

Entspannen im Advent mit dem richtigen Räucherwerk

Passend für die dunklen Winter-Monate sind auch Dammar und Styrax. Dammar bringt Licht und hilft gegen Depressionen. Styrax ist Balsam für die Seele. Es hat einen sehr beruhigenden, erdenden Duft zum „Abschalten“ und zur Meditation. Das Harz wirkt entspannend und eignet sich für Räucherungen am Abend. Es ist hilfreich bei starken psychischen sowie nervlichen Anspannungen. (1)

Der richtige Duft zur Richtigen Zeit

Herrlichen Winterdüfte für die Vorweihnachtszeit und den Winter verbreiten auch die Pflanzen Alant, Beifuß, Mistel, Kiefer, Tanne oder Wacholder. Als Bestandteil in einem Räuchwerk werden hiermit kalte Winterabende zu einer wahren Wohlfühlerfahrung, die man am Besten mit Tee und Decke auf der Couch verbringt. (2)

Harmonisieren und stärken

Auch weitere Winter-Gewürze haben einiges drauf:

  • Zimt hat eine wärmende Wirkung, entspannt und harmonisiert.
  • Kardamom hat eine anregende, belebende und nervenstärkende Wirkung auf unseren Körper.
  • Gewürznelke schützt gegen negative Schwingungen, hilft Altes loszulassen und harmonisiert. Nelken sollen die psychischen Fähigkeiten wie Konzentration bzw. Wahrnehmung steigern und zudem beim Abbau von Ängsten und seelischem Kummer helfen.
  • Der Rauch von Vanille hat eine entspannende und harmonisierende Wirkung auf Körper und Geist.
  • Orangenschalen hellen an dunklen Tagen die Stimmung auf.

Genau aus diesen Zutaten, plus Weihrauch und Benzoe, haben wir unsere Adventslicht-Mischung zubereitet. So steht einer angenehmen, weihnachtlichen Stimmung in den Stuben und Zimmern nichts mehr im Wege.

Wer noch andere Mischungen ausprobieren möchte. Wählt zur jetzigen Jahreszeit:

  • Reise nach Innen: um Zeit und Raum hinter sich zu lassen und das unendliche göttliche Innere zu erkunden
  • Schutzengel mit Benzoe, Weihrauch  und  Veilchen oder
  • Heilende Kräfte: zur Aktivierung und Stärkung unserer Selbstheilungs- und Abwehrkräfte.

Es ist leichter gesagt als getan dem Vorweihnachtsstress zu entkommen. Doch wer sich aktiv um sich selbst kümmert, kann die Ruhe finden. Nimm Dir Zeit für Dich. Du wirst sehen, es braucht gar nicht so viel, um wieder herunterzukommen. Schöpfe aus Deinen ungeahnten Ruhe-Kräften, und lächle beim nächsten Spaziergang eilenden Mitmenschen auf der Straße an. Vielleicht schaffst Du es, Deine innere Ruhe ein klein wenig zu teilen?

Wir wünschen Dir eine wunderschöne, räuchernde Vorweihnachtszeit!

Quellen und weitere Links:
(1) https://www.raeucherguru.info/raeucherstoffe/raeucherharze/styrax-storax/
(2) https://www.raeucherguru.info/raeucherwelt/raeuchern-im-winter/
Buch: Christine Fuchs: Räuchern in Winterzeit und Raunächten (bei Amazon)

 

Das Bild Myrrhe ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ lizenziert und unverändert hier dargestellt. Urheber: GeoTrinity

Räuchern im Herbst

Eine der schönsten Zeiten des Jahres: der Herbst. Spontan steigen bei mir Erinnerungen hoch und ich denke an farbenfrohes Laub, bunt gefärbte Wälder und lange Spaziergänge im goldenen Oktober. Wir sind wieder mehr zu Hause und machen es uns gemütlich. Wir dekorieren unsere Haustüre und unseren Esstisch. Herbst, eine Zeit des Übergangs und der Wandlung.

Natürlich gehören jetzt auch die passenden Herbstdüfte und auf die Jahreszeit abgestimmtes Räucherwerk dazu. Daher möchte ich Euch heute ein paar Räuchersorten für den Herbst vorstellen:

Damit uns der herbstliche Stimmungswechsel nicht aus der Bahn wirft, können wir eine Räucherung mit Johanniskraut machen. Johanniskraut wirkt beruhigend und lindert Spannungen. Es ist oft Bestandteil bei Schutzräucherungen. (1) Zusammen mit Weihrauch Eritrea hilft es gegen depressive Schwankungen. Weihrauch Eritrea wirkt zudem noch kräftigend und ausgleichend. Ideal um sich vor der Vata-Zeit zu schützen (2) und sich mehr dem Göttlichen zu öffnen.

Um ein Gefühl von Wärme und Licht in der immer dunkler werdenden Zeit zu schaffen, können wir das Harz Dammar verräuchern. Dammar aktiviert den Geist und unterstützt beim Reinigen von negativen Gedanken. Außerdem fördert Dammar die Konzentration, welches in der bewegten Herbstzeit nur von Vorteil ist!

Das warm-erdige und bittersüße „Pilgerkraut“ Beifuß (3) unterstützt unser Leben in den Fluss zu kommen und wirkt sowohl entspannend als auch nervenberuhigend. Beifuß hilft loszulassen. Hiermit ist nicht nur das Loslassen von der warmen Jahreshälfte gemeint, sondern auch das „innere“ loslassen.

Der Wind kann im Herbst manchmal sehr stürmig sein. Ich selbst mag Wind sehr gerne, doch wenn es zu stürmen beginnt, dann sehne ich mich nach Schutz. Ein schöner Schutzbegleiter ist hier eine zarte Schutzengel-Räuchermischung. Und da ich dran glaube, hilft es mir auch :-).

Um sich vor der kommenden kalten Jahreszeit mit Ihren großen Temperaturunterschieden zu schützen gibt es eine wunderbare Räuchermischung „Heilende Kräfte“. Sie aktiviert unsere Selbstheilungskräfte, stärkt und wirkt desinfizierend. Die darin enthaltenen Heilpflanzen wie Thymian, Salbei und Rosmarin helfen uns, Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Die Räuchermischung „Reise nach Innen“ unterstützt den natürlichen Biorythmus und führt uns in einen Zustand von Stille, innerem Frieden und Meditation. Dies ist sehr wertvoll in der so oft stürmischen und hektischen Herbstphase. „Reise nach Innen“ hilft Zeit und Raum hinter sich zu lassen und das unendlich Göttliche im Inneren zu erkunden.

So, und jetzt erstmal zurücklehnen und eine heiße, cremige Kürbissuppe geniessen:-)!!

Zum Abschluss noch ein schöner informativer Artikel über das Thema Herbst:
https://www.helles-koepfchen.de/wissen/jahreszeiten/herbst.html

Quellen:

(1) https://www.celticgarden.de/2013/07/johanniskraut-hypericum-perforatum/
(2) https://www.maitriyogazeit.de/2018/09/28/herbstzeit-ist-vata-zeit/
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Beifu%C3%9F