Kalt- oder Heißräuchern? Die richtige Räuchertemperatur macht den Unterschied

Hallo,

April, April, der weiß nicht was er will! Mal kalt, mal warm, oder sogar heiß…

Auch beim Räuchern gibt es verschiedene Wärmegrade, mit denen man das Räucherwerk verräuchern kann. Mit dem Unterschied zum Wetter, dass wir die Temperatur bestimmen können. 😊

Gerade beim Kräuter-Räuchern sollten wir sehr behutsam sein. Bei einer niedrigen Temperatur lösen wir die ätherischen Öle ganz langsam aus den Kräutern. Dies ist eine schonende Räuchermethode, für die wir das Räucherstövchen verwenden.

Durch die flexible Höheneinstellung können wir selbst bestimmen, wie viel Wärme von der Kerze zu den Kräutern hinaufstrahlt. Dadurch entstehen fein ausgeprägte Aromen, und wir können die gesundheitsfördernde Wirkung beim Einatmen eher genießen als bei einer Heißräucherung.

Beim Heißräuchern verwenden wir eine Räucherkohle, die nach dem Anzünden über 100 Grad erreicht und zu diesem Zeitpunkt schlichtweg zu heiß ist – sowohl für Kräuter als auch für Harze! Harze können zwar viel besser mit Hitze umgehen, trotz alledem verkohlen sie bei so hohen Temperaturen sehr schnell. Fast wie zu erwarten leidet dann auch das Dufterlebnis.

Ich empfehle immer, mindestens 20 – 30 Minuten zu warten, bis die Kohle komplett durchgeglüht ist. Dann gibt man mit Hilfe eines Räucherlöffels etwas Räucherwerk auf die Kohle. Es steigt sofort ein Rauch auf, der dann mit einer Räucherfeder in die Ecken des Raumes gewedelt wird.

Nach kurzer Zeit werden wir sehen und vor allem riechen, dass das Harz und die Kräuter verkohlt sind. Diese schabt man nun von der Kohle herunter und legt neues Räucherwerk drauf. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis die Wohnung ausgeräuchert ist.

Da die Kohle ca. 2 Stunden glüht, gibt es einem genügend Zeit auch größere Räumlichkeiten auszuräuchern. Die Kohleräucherung beendet man am Besten, in dem man mit etwas Sand die Kohle „erstickt“ oder einfach draußen auf dem Balkon oder auf der Terrasse ausglühen lässt.

Das Faszinierende beim Räuchern mit großer Hitze ist die starke Rauchbildung, die uns hilft, unsere Räume von alten, ungewollten Energien zu befreien, Bakterien und Viren zu töten und überhaupt eine starke Transformation bei einer Raum- oder Aura-Reinigung zu bewirken. Das erreichen wir durch diese traditionelle Art und Weise der Räucherung.

Fazit: Beide Räucher-Methoden sind sehr segensreiche Tools, die unser tägliches Wohlbefinden auf unglaublich kraftvolle Art unterstützen können.

Mit lieben Grüßen,
Deine Tirtha

Tirtha

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