Der Augenöffner unter den Pflanzen

Hallo,

die Heilpflanze Augentrost blüht zwar noch nicht, trotzdem scheint jetzt gerade für sie die Zeit zu sein, uns einen kleinen Augenöffner zu schicken!

Der Augentrost spricht: „Schaue Dich mit Liebe um! Sage Ja zu Deinem Leben und versuche nur Gutes zu sehen. Ich, der Augentrost, schenke Dir Mut, um genauer hinzuschauen. Du bist ein Geschöpf der Natur und du bist ein Teil dieser Welt! Ersetze Angst durch Vertrauen. Es gibt nur dieses eine große JETZT, in dem du lebst. Dieser Augenblick ist der einzige Moment, in dem Du alles verändern kannst.“

Schön ist eigentlich alles,
Was man mit Liebe betrachtet!
– Christian Morgenstern –

Seit einiger Zeit ist das Thema „Auge“ in meinem Bekanntenkreis ein wiederkehrendes und manchmal auch akutes Thema. Da gibt es Bindehautentzündungen, müde und schmerzende Augen beim Autofahren, Sehverschlechterungen, trockene oder tränende Augen und vieles mehr.

Naja, und wie der „Zufall“ es so will, macht sich seitdem auch immer wieder dieser Augentrost, diese hübsche Alpen-Pflanze ganz still und heimlich bei mir bemerkbar 😊. Wenn Du Dir die Blüte genauer ansiehst, dann erinnert sie ein bisschen an ein Auge.

Euphrasia ist der griechische Name für Augentrost, welches soviel bedeutet wie Frohsinn oder Wohlbefinden. Als mildes Heilmittel tröpfelt man Euphrasia-Tropfen bei Augenproblemen in die Augen oder man nimmt es als homöopatisches Mittel ein.

Aus altem Pflanzenwissen überliefert, nannte man den Augentrost auch die Pflanze der Hellsichtigkeit. Unsere Ahnen nutzten nämlich das Kraut des Augentrosts, um ihre Hellsicht zu stärken und Visionen zu erlangen. Dafür verräucherten sie das Kraut. Beim Räuchern wurden die Wirkstoffe der Pflanze gelöst, und mit ihrem Rauch trat der Geist des Augentrosts in den kräuterkundigen Heiler ein. Dann reisten beide in die Anderswelt, um passende Botschaften für eine Heilung zu erhalten.

In einigen Regionen heißt der Augentrost auch Donnerkraut oder Gewitterblüml. Früher glaubte man, die Macht des kleinen Krautes sei so groß, dass es das Haus vor Blitzeinschlägen bewahren könne. Aus diesem Grund wurden kleine Sträuße im Haus aufgehängt.

So, und jetzt heißt es aber erst einmal Augen auf und Ostereier suchen!!

Ich wünsche Dir fröhliche Feiertage!
Deine Tirtha

inspiriert vom Büchlein: Wilde Alpenschätze von Isabel Arends & Doris Warter

Tirtha

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